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Zwischen Spiegelreflex und Action-Cam: Die neue TG-6 von Olympus



Mit der TG-6 bringt Olympus den Nachfolger der überaus erfolgreichen TG-5 (siehe 6/18 Bericht zur KLB). Die TG-6 ist unverändert eine faszinierende Kamera, die gutes Bildmaterial produziert, wenn man sich mit ihr eingehend beschäftigt und es auch mit den ISO-Zahlen (bis ISO 400) oder dem Mikroskop-Modus (maximale Vergrößerung meiden) nicht übertreibt. Eine kleine optische Sensation ist der Fisheye-Konverter FCON-T02, mit seiner variablen Abbildung bis zum runden Bild. Er passt übrigens auch an die älteren Modelle der TG-Reihe. Schade, dass es ihn nicht auch in einer Ausführung fürs UW-Gehäuse PT-059 gibt. Weiterhin ansprechend für eine Outdoorkamera mit kleinem Bildsensor ist die Bildqualität bis ISO 400. Damit sind Urlaubsfotografen und Gelegenheitsknipser bestens versorgt. Die Updates machen die Kamera noch etwas liebenswerter, können aber nicht verdecken, dass sich Olympus um den großen Wurf gedrückt hat. Deshalb macht es kaum Sinn, dass sich UW-Fotografen, die mit der TG-5 arbeiten (wird noch immer ab Werk angeboten) einen abbrechen, um unbedingt die TG-6 zu erwerben. In der Praxis wird man die kleinen Verbesserungen nur marginal spüren. Wer allerdings vor der Entscheidung steht, sich eine robuste Outdoorkamera zuzulegen, wird im Kompaktkamerabereich schwerlich etwas Besseres finden. Zumindest keine, die Ähnliches beim Ausbau der Fotogerätschaft bietet. Hier hat Olympus noch immer ein Alleinstellungsmerkmal

Einen 6-seitigen Praxistest inklusive Zubehör und vier Alternativen hat Herbert im divemaster veröffentlicht.

Unser Autor:
Herbert Frei
Neben dem VDSTsporttaucher schreibt Herbert für Tauchen, unterwasser und divemaster 





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