TITELBILD-LESERWAHL

Four you: die Fotos 1) und 2) von Stefan Funk und Dr. Daniel Klein haben die meisten Leserstimmen gefunden. Foto 3) und 4) wären die Favoriten der Redaktion. Schwere Entscheidung. Wer noch mitbestimmen will, die vier Bilder stellen sich jetzt auch hier im Leserforum vor:

Welches Titelbild wünscht Du Dir für die Ausgabe 2/19

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* Diese Umfrage dient ausschließlich dazu, die Interessen unserer Leser kennenzulernen.

Persönliche Daten werden NICHT erfragt, archiviert oder weitergegeben.

Einfach hier im Internet ausfüllen, oder aus dem Heft scannen und einschicken an sporttaucher@vdst.de 

15 Gedanken zu „TITELBILD-LESERWAHL

  • 16. Januar 2019 um 10:23
    Permalink

    ich favorisiere das Bild des Rochen (Bild Nr. 2) von Dr. Daniel Klein.

    Antwort
  • 16. Januar 2019 um 16:45
    Permalink

    Ich bin für das Bild von Birgit

    Antwort
    • 16. Januar 2019 um 20:21
      Permalink

      Ich bin für das Bild von Birgit.

      Antwort
  • 16. Januar 2019 um 20:28
    Permalink

    Meine Stimme bekommt das Bild von Birgit.

    Antwort
  • 20. Januar 2019 um 10:10
    Permalink

    Das Bild Nummer 2 von Daniel Klein finde ich am schönsten.

    Antwort
  • 23. Januar 2019 um 20:39
    Permalink

    ich bin für das Bild von Birgit.Es ist richtig toll.

    Antwort
  • 24. Januar 2019 um 12:28
    Permalink

    Herbert Meyerl. Das ist Tauchen!

    Antwort
  • 28. Januar 2019 um 15:37
    Permalink

    Das Seepferdchen von Birgit Wermuth ist einfach toll. Wer die Augen offen hat findet so kleine großartige Augenblicke!

    Antwort
  • 11. April 2019 um 21:48
    Permalink

    Liebe Redaktion,

    in fast jedem Bereich des Heftes (in seiner gedruckten Form) können sich die Leserinnen und Leser mittlerweile beteiligen. Unter anderem ist auch die Idee, den Titel mit Bildern der Mitglieder des VDST zu gestalten und wiederum auch von den Leserinnen und Lesern darüber abstimmen zu lassen, welches Bild den Titel zieren soll, eine wunderbare Idee. Nur korrespondiert die Website des Sporttaucher in ihrer Menuführung in keinster Weise mit diesem Aufruf zur Beteiligung. Vielleicht ist es auch mein Unvermögen, aber ich finde hier immer noch ausschließlich die Abstimmung zum Titel für Heft 2/2019. Es lässt sich im Menu außerdem kaum eine Rubrik logisch und schnell finden, die man nach dem Lesen des Heftes auf der Website erwarten würde. Das einzige, was man schnell findet, sind die Artikel der gedruckten Ausgabe hier noch einmal in der Onlinevariante (was man nun am Wenigsten braucht), denn die hat man ja gerade gelesen. Alles zusätzliche, was man normalerweise Redaktionen so auf einer Website zu einer Zeitschrift online stellen, erscheint mir schwer oder gar nicht zu finden. Als Beispiel sei zu dem Titelbildwettbewerb, über dessen Fortgang oder der Möglichkeiten, sich daran selbst zu beteiligen noch der Fotowettbewerb zu Hans Hass genannt, auch dazu findet sich auf der Website nichts (im gedruckten Heft ist außerdem ein Druckfehler: Einsendeschluss 31.12.2019 und die Gewinner werden angeblich im Heft 2/2019 veröffentlicht, gemeint ist sicher 2/2020).
    Über eine Erhellung, ob ich nur zu dumm für die Website bzw. deren Menuführung bin oder die Inhalte wirklich noch der gedruckten Ausgabe hinterherhinken, wäre ich dankbar.

    viele Grüße
    Matthias

    Antwort
    • 15. April 2019 um 13:50
      Permalink

      Lieber Matthias,

      vielen Dank für die generelle Zustimmung zum neuen Heftkonzept, das unsere Mitglieder mehr denn je einbindet.
      Leider findet das keine ungeteilte Zustimmung. So sind viele unserer Fotografen dagegen, Leserfotos für Titelbilder zu verwenden und/oder Leser über das Titelbild entscheiden zu lassen. Dies sei Aufgabe der Redaktion.
      Und leider trauen sich auch nicht sehr viele Leser uns ihre Bilder zu schicken. Zum letzten Heft hatte ich gerade einmal 2 Leserfotos. Daraus resultiert mein Vorschlag, Fotos unseres Nationalteams zur Wahl zu stellen. Was uns hoffen lässt, ausschließlich Topfotos zu bekommen, um somit alle zufriedenzustellen.
      Aufgrund des Fehlen von Fotos konnte ich die im Heft gemachten Versprechen aktuelle leider nicht einhalten. Und wir auch gut zwei Monate Vorlauf in der Print-Produktion!

      Richtig ist, dass die VDST-sporttaucher Webseite zur Zeit ausschließlich die selben Themen wie die Druckausgabe veröffentlicht – die Webseite dient aktuell nur dazu, unser Heft über iPhone und Co. lesbar zu reproduzieren. Wann und wo unser Mitglied will. Das kann in Zukunft Ressourcen schonen. Schon jetzt verzichten etliche Mitglieder auf die Druckausgabe zugunsten des PDF-download von der VDST-Webaseite (vdst.de) oder eben unserer neuen VDST-sporttaucher Webseite.
      Auf diesen sogenannten responsiven Webseiten wird laut Aussage von Kommunikationswissenschaftlern mittlerweile der Großteil der Zeitschriften konsumiert. Zwischendurch, für den groben Überblick und neue Ideen. Und für eben dieses Leseverhalten ist der VDST-sporttaucher konzipiert: viele Themen auf wenigen Seiten sollen das Interesse an Themen wecken und unsere Mitglieder auf neue Ideen bringen. Vielfalt ist gefragt. Detailwissen erhält unser Leser dann über die QR Codes im Heft oder die unzähligen den Links auf der Webseite.

      Für andere Tauchsportthemen oder aktuelle Informationen ist wie bisher unsere Mutterseite VDST.de zuständig. Dabei darf nicht vergessen werden, dass der VDST.sporttaucher ehrenamtlich erstellt wird und das gilt natürlich auch für unsere Webseite, die wir wie die Druckausgabe in unserer Freizeit, also „zum Spaß“ erstellen.

      Und da wir alle noch einer geregelten Arbeit nachgehen, kann es vorkommen, das avisierte Themen sich um ein paar Tage verschieben – so wie die Antwort auf diesen Leserbrief.

      Wir würden uns freuen, wenn Du, oder andere Leser, Lust hätten, an der Webseite mitzuarbeiten. Den versierten Umgang mit WordPress vorausgesetzt kann ich Bewerbern für eine Redaktionsstelle gern die Seiten „öffnen“.

      Interessenten melden sich bitte bei sporttaucher@vdst.de

      Dietmar Fuchs, Chefredakteur

      Antwort
  • 15. April 2019 um 16:16
    Permalink

    Lieber Dietmar,

    danke für die direkte und durchaus ausreichend schnelle Antwort. Das bringt doch nochmal Transparenz in die Abläufe und Vorgänge bzw. Verständnis, warum in einem ehrenamtlichen Magazin eben nicht alles sein kann, wie beim National Geographic.

    Die Website bräuchte also dringend mehr ehrenamtliche Mitarbeit, um breitere Beteiligungs- sowie Vertiefungsinformationen rechtzeitig zur Verfügung zu stellen. Dies ist sicher schwieriger als freiwillige Beitragsschreiber/innen zu gewinnen, da es um eine termingenaue dauerhaft angelegte Service- und Unterstützungsleistung geht, die zweimonatlich wiederkehrend inhaltich und zeitlich genau abgestimmt sein muss. Da scheint es also selbst unter 60.ooo Leser/innen schwer, 20 Redaktionsmitglieder (einen von 3.ooo Lesern!) für die Websitenpflege zu akquireren. Es könnten vermutlich sogar 1-2 Personen machen, aber die hätten dann einen Ganzjahres-Feierabendjob. Vom Aufwand geringer wäre, die Arbeit auf 20 Personen zu verteilen, aber die müssten wiederum koordiniert werden. Das ist in der Tat eine Baustelle, für die ich leider auch keine Lösung anbieten kann. Der Vergleich zur riesigen freiwilligen Wikipediaschreiber-community hinkt da sicher, weil man dort ja nicht termingerecht arbeiten muss. Die Sporttaucherseite bräuchte natürlich genau das: wenn Leser-Fotowettbewerbe hochgeladen, diese nach Vorauswahl zur Abstimmung dargestellt werden müssen und letztlich alles, was Mitmachen suggeriert, eben über die Website rechtzeitig und interaktiv funktionieren soll, braucht man ein pünktlich und genau arbeitendes Team.
    Vlt. hölt steter Tropfen den Stein und ihr müsst dazu nochmal aufrufen? Wie die Abstimmung und Koordination von vlt. 20 Freiwilligen dann praktisch funktioniert, müsste man probieren. Aber klar, da rennt euch vermutlich niemand die Türen ein.

    Was ich aber kaum erklärlich finde, ist die von dir erwähnte mangelnde Beteiligung der Leser an Fotoeinsendungen. Wenn man unterstellt, dass heute sehr viele Taucher durchaus auch in der Qualität von Profis Unterwasserfotografie betreiben (auch mit dem entsprechenden Equipment), kann ich mir nicht vorstellen, dass niemand Interesse daran hat, sein persönlich bestes Foto des letzten Taucher-Jahres auf dem Titel des Sporttaucher zu sehen. Da stellt sich mir schon die Frage, ob die Beteiligung nicht doch daran gescheitert ist, dass Leute (so wie ich) den Weg bzw. die erwarteten Zusatzinfos auf der Website nicht rechtzeitig gefunden haben, um ihr Foto einzusenden und nach ergebnislosem Besuch der Website, das dann wieder gelassen haben. Also was ist Henne und was ist Ei? Funktioniert die Leserbeteiligung nicht, weil die Leser/innen kein Interesse haben oder beteiligen sich die Leser/innen nicht, weil der Weg nicht (mit entsprechendem Vorlauf für die Printausgabe) transparent genug war?

    Kurzum, in der Websitengestaltung und -pflege bin ich leider nicht fit, aber sofern in der Redaktion noch Interesse besteht, den Titel des Sporttaucher mit Leserfotos zu bestücken, bin ich gern bereit übers Jahr verteilt immer mal eine Einsendung zu machen. Ob man die Leser auch abstimmen lassen sollte, fand ich im Nachhinein auch diskussionswürdig… nichts gegen Rochen, aber ein relativ kontrastarmes Foto, wie es ausschaut ohne Blitz, gestochen scharf wirkte es auch nicht und der Rochen von der Kamera abdrehend… naja, wenn’s den meisten Lesern gefallen hat (wieiviele waren denn „die Meisten“?) 😉

    viele Grüße
    Matthias

    Matthias

    Antwort
    • 15. April 2019 um 17:53
      Permalink

      Hallo Matthias,

      Die Anzahl der Teilnehmer werden auf der Webseite angezeigt. Insgesamt haben 404 Leser abgestimmt plus nochmals ca. 100 via email.
      Von den 100 hatte der Rochen aber auch gut 75 Stück. Das Ergebnis war ziemlich identisch.

      Mir ist selbst daran gelegen, mehr Mitglieder für die UW-Fotografie zu interessieren.
      Irgendwie ist da aber (nicht nur beim VDST) der Wurm drin. Ich glaube die meisten Taucher posten lieber auf facebook, wo Ihnen die „likes“ der Freunde sicher sind.
      Bei Wettbewerben geht es schon härter zur Sache. Vielleicht ist das auch mit ein Grund, warum bei der KLB so wenige mitmachen und warum ich für den Fotowettbewerb im Heft noch keine zehn Einsendungen habe?
      Das die Einsendungen zum Titelbild ausbleiben liegt mit Sicherheit an der schlechten Info im Heft/Webseite. Aber für den Fotowettbewerb mit immerhin 1000 Euro in bar und einer noch teureren Uhr verstehe ich das Desinteresse (oder die Angst vor Kritik) nicht.
      Bei Fotowettbewerben der Zeitschrift unterwasser (die ich bis 2010 geleitet habe) hatten wir monatlich um die 200 Teilnehmer – auch immer der selben, aber immerhin.

      Zu dir: was wäre denn mit einer Story, „Basen-Check“, „Ausprobiert“ oder gern auch eine neue Rubrik, wo Fotografen unseres Nationalteams Leserfotos bewerten, schreiben was gut uns und was man wie besser machen kann. Bei der unterwasser hieß das Fotoschule (mit Norbert Probst)? So engagiert wie Du Leserbriefe schreibt, würde ich Dich gern ins Heft einbinden 😉

      Grüße Dietmar

      Antwort
  • 16. April 2019 um 09:36
    Permalink

    Lieber Dietmar,

    ja das wird gerade zu einer intensiven Leser-Redakteur-Brieffreundschaft.

    deine Vermutung bezüglich dem Trend vieler Freizeit-UW-Fotografen, sich lieber per fb zu produzieren und sich die Likes der (technisch wie stilistisch unbedarften) Masse zu sichern, anstatt sich der Kritik und dem Wettbewerb unter Profis zu stellen, ist wohl was dran. Wenn ich jetzt so an alle um mich rum denke, die mit mir ähnlichem Einsatz (oder deutlich höherem) ihre UW-Fotografie betreiben, dann stimmt das: außer mir posten die alle unentwegt ihre Bilder auf fb und das scheint der Zweck dieser Fotos zu sein. Das ist auch so bei den einschlägigen Aktiven-Vulkanismusfans, zu denen ich auch gehöre. Die sind sogar regelrecht sauer, wenn man mit denen in Kontakt steht, dann aber die Bilder nie in derartigen Netzwerken postet (ich habe weder fb noch instagram und wie sie alle heißen).

    Wie dem auch sei, ich fühle mich durchaus deinem Aufruf zum Storybeitrag oder Fotowettbewerbsbeteiligung angesprochen, nur muss ich es justamente in Einklang mit meiner derzeitgen Familiensituation bringen. Offen gestanden hat nämlich der Hans-Hass-Fotowettbewerb sofort zu einem Konzept in meinem Kopf geführt. Ich weiß genau, was ich machen will (in allen 4 Kategorien) und ich hätte sogar die UW-Modells in meinen Taucherfreundeskreisen, die den Spaß mitmachen… allerdings habe ich von Mai-November meine 7 Monate alte Tochter in Elternzeitbetreuung, während meine Freundin wieder arbeiten geht. Das klingt zwar nach ’ner Menge Freizeit, heißt aber konkret, dass ich nicht einfach mal schnell 7 Tage ans Rote Meer (oder noch besser: in die Karibik) für ein Fotoshooting fliegen kann, weil meine Freundin dann Urlaub zur Kinderbetreuung nehmen müsste. (Bevor ich einen Shitstorm ernte: ich bin auch früher nie für 7 Tage irgendwo hingeflogen, sondern mind. 4 Wochen, aber das geht dieses Jahr nun wirklich nicht). Das gleiche gilt für „Basen-Check“ oder „Ausprobiert“ und KLB alles sehr interessant, sich hier einem Wettbewerb zu stellen bzw. über den Sporttaucher journalistisch aktiv zu werden, eine tolle Möglichkeit, die mich wirklich anspricht.

    Also pass auf: Den Hans-Hass-Fotowettbewerb habe ich definitiv das ganze Jahr im Kopf (Einsendeschluss ist jetzt wirklich der 31.12.2019 ?) und wir haben (als Familie und mit Tauchfreunden) zumindest 2 Tauchkurzurlaube in Deutschland geplant und evtl. fahren wir im September noch mal 1-2 Wochen nach Kroatien. Zwischendurch gehen wir (also meine Freundin und ich) sicher auch vor Ort abtauchen (Leipziger Region, da geht schon auch was 😉 Mal sehen, was ich von meinem Konzept da in Süßwasser und Mittelmeer umsetzen kann und ob die Fotos eine Wettbewerbsteilnahme hermachen. Insofern bin ich noch dran und mal sehen, vlt. ergibt sich ja doch noch ein kleines Zeitfenster und die Freiwilligen Mitfahrerinnen für’s Rote Meer, dort könnte ich meine Idee und mein Fotokonzept für den Hans-Hass-Wettbewerb auf jeden Fall realisieren. Du siehst, ich bin am Organisieren. Und egal was ich dieses Jahr taucherisch mache: Ich habe den „Basencheck“ im Hinterkopf, wobei ich mal schauen muss, was da VDST/CMAS Basen sind und vlt. kommt ein Artikelchen dabei raus. Equipment „ausprobiert“ kommt erst nächstes Jahr…ich weiß schon, in welche Richtung es gehen wird.

    viele Grüße
    Matthias

    P.S. Sind nun Fotos für potentielle Titelbilder von Leser/innen noch gefragt und können per Email eingesandt werden oder habt ihr das in der Redaktion abgewählt?
    Ich würde mich zukünftig beteiligen, aber ich möchte natürlich nicht 5 Fotos einsenden und anschließend mit mir selber konkurrieren sondern immer nur ein Foto für den jeweiligen Titelwettbewerb.
    M.

    Antwort
  • 16. April 2019 um 10:26
    Permalink

    Hi Matthias,

    ja, eine Brieffreundschaft die auch für andere Leser nützlich ist 🙂
    Schade, dass die Druckausgabe (3/19) schon in der Druckerei vorliegt. So kann ich wohl erst im Juli darauf verweisen.
    Für den Wettbewerb gilt 31.12.19!
    Was dann leider zu spät ist, den Sieger in der boot-Ausgabe (1/20) zu benennen.
    Es ist schon ein Jammer mit dem Print. Ansonsten vielen Dank für die vielen Anregungen. Basen-Check gilt selbstverständlich auch für die vielen Inlandsbasen des VDST – auch am Kulki 🙂
    Und bis dahin hilft uns eine rege Teilnahme an allen unseren Umfragen. Letztendlich dienen die alle dazu, den VDST-sporttaucher immer dichter an unsere Leser/Mitglieder zu bringen.
    Grüße aus München
    Dietmar

    Antwort
  • 16. April 2019 um 22:10
    Permalink

    Auch Fotografen unter den Opfern…

    lieber Dietmar oder vielmehr lieber Hr. Dr. Klein,
    eine kleine Nachbemerkung in eigener Sache möchte ich noch machen: Ich weiß nicht, ob Hr. Dr. Daniel Klein jemals diesen Kommentarverlauf lesen wird, aber ich habe ihm in meiner etwas ironischen Pauschalkritik Unrecht getan und das möchte ich doch richtig stellen. Insbesondere meine Behauptung, das Foto des Rochens würde nicht sonderlich scharf wirken, ist schlichtweg falsch: Es ist gestochen scharf (ich habe es mir noch mal genau angeschaut, als ich sowohl die Printausgabe in der Hand hatte (um den Verlauf der Beiträge zu KLB als auch Quo Vadis Wettbewerbsfotografie nachzulesen). Es ist in seinen Details (den Strukturen und der Färbung der Haut, dem Auge) faszinierend und damit durchaus gelungen und vom biologischen Standpunkt vermutlich ein sehr gutes Tierportrait. Dass es, wie ich nach wie vor vermute, ohne Blitz aufgenommen wurde, spricht auch für das Foto und das Können des Fotografen. Dennoch glaube ich zu verstehen (und das war der Anlass meiner etwas saloppen abwertenden Kritik ggü. der Leser/innenmeinung), warum eine Redaktion mit diesem Favorit der Leser/innen nicht warm geworden ist. Auch wenn der Sporttaucher nicht am Kiosk um Aufmerksamkeit mit anderen Magazinen konkurrieren muss, ist das Gesamterscheinungsbild eben ziemlich kontrastarm und kein Hingucker. Dass unter den Rahmenbedingungen von flachem Brandungsbereich (und entsprechend angetrübtem Wasser) und mit Naturlicht dieses Foto durchaus gelungen ist und vom Können des Fotografen zeugt, sei dahingestellt, der Canon war für mich ebenso wie das Seepferdchen eben auch mehr ein Hingucker. Und unter dieser Auswahl fand ich es durchaus wunderlich, wie die Lesergunst hier abschnitt. Aber wie gesagt, dafür kann ja Hr. Dr. Klein und sein Foto nichts und er hat bei den Lesern gewonnen und ziert dafür verdientermaßen 30.ooo Hefte des Sporttaucher (auch meines). Und es ist nun schon eine Frage für die Redaktion, mich selbst und uns alle, ob die Leser/innen, die sich nicht vom knallige-Farben-vor-Schwarzem-Hintergrund-Makro ablenken ließen, das eigentlich bessere Foto in der Auswahl zielsicher erkannt haben? Und auch den kristallklaren Canon links liegen ließen, weil sie sahen: Der Rochen ist das eigentlich bessere Foto.

    Zur eigenen Entschuldigung möchte ich sagen: Ich habe auf Cuba im seichten Seegraswiesenbereich auch schon ohne Blitz Rochen fotografiert und fand diese meine eigenen Bilder aber eben leider nie die wirklichen Hingucker, eben weil sie so im milchigen Hintergrund verschwinden. Vielleicht wäre ein Wettbewerb des besten Fotos ohne Zuhilfenahme von Kunstlicht aber auch mal ein Wettbewerb wert.
    Wenn man in Betracht zieht (und das dachte ich, als ich die Seepferdchenausgabe sah), dass (wenn ich einem befreundeten Meeresbiologen glauben darf) Seepferdchen keine Nickhäute besitzen und nach ca. 50 Blitzfotos erblinden (und dann Opfer ihrer Fressfeinde werden) kann man sich kaum noch begeistert über Makro-Seepferdchenfotografie zeigen, insbesondere wenn es die immer seltener werdenden Pygmäen-Seepferdchenarten sind. Möglicherweise sind die UW-Fotografen ursächlich mitverantwortlich, dass diese immer seltener werden… man rechne nur mal 3 Tauchgruppen pro Tag an einem bekannten Hotspot in den einschlägigen Makrorevieren. Im Makrobereich schießen Fotografen schnell mal 5-10 Aufnahmen an einem Motiv. Da ist nach spätestens 3 Tauchtagen das Seepferdchenleben beendet, während Hr. Dr. Kleins Rochen vlt. noch immer seine Kreise zieht (und er vermutlich nur eine Chance hatte, den fliehenden Rochen zu fotografieren). Viele begeisterte Makrofreunde wissen das übrigens nicht mal. Ich habe diese Information nicht selbst nochmal nachrecherchiert, aber ich fotografiere Seepferdchen nur noch auf Riffdächern unter natürlichen Lichtbedingungen und bin insofern Hr. Dr. Klein vlt. nicht so fern, wie aus meiner saloppen Kritik vermutet werden könnte.

    In diesem Sinne, entschuldige ich mich für das Fotografenopfer meines kleinen Kommentarblogs mit Dietmar Fuchs, es war in der Sache nicht richtig und einseitg. Ich verstehe aber die Redaktion, die eher dem Canon und dem Seepferdchen zusprach und sich vermutlich aus diesem Grund der Leserabstimmung nun etwas skeptisch ggü. positioniert und eine geteilte Ausgabe herausgegeben hat.

    mit fotosportlichen Grüßen
    Matthias

    Antwort

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