GO FOR GOLD

Erfolgreiche Bilanz bei der 28. Europameisterschaft und der 11. Jugend-EM


Vom 25.-31.08.2019 kämpften Sportlerinnen und Sportler aus zehn Nationen am Störitzsee um die Medaillen auf den Kursen MonK, Parallel, Stern, Punkte und M sowie dem Teamwettbewerb MTÜ.
Starkes jugendliches Aufgebot 
Besonders die Jugendlichen zeigten während des Wettbewerbs, dass mit ihnen in Zukunft zu rechnen ist. In der neuen Disziplin MonK Jugend-Mixed, bei der jeweils eine Sportlerin und ein Sportler als Team starten, zeigten Lisa Dethloff und Jannik Buhr (beide TSC Rostock) ihr ganzes Können. In einer grandiosen Zeit holten sie Gold für Deutschland vor Tschechien und Russland. Die „Altmeister“-Herren Daniel Sonne- kalb (TC Delitzsch) und Jan Zeggel (TSC Rostock) holten ebenfalls Gold zeitgleich mit dem Team der Ukraine. Glänzend verlief es auch auf den Einzelstrecken für Dethloff und Buhr. Beide holten auf dem Stern-Kurs jeweils die Silbermedaille, und Lisa Dethloff holte auf dem Punkte-Kurs die dritte Goldmedaille für Team Deutschland. Jannik Buhr hingegen verpasste trotz Zentrumseinlauf nur knapp den obersten Podestplatz und sicherte sich seine zweite Silbermedaille. Hier ging der Sieg nach Ungarn.
Platz 2 in der Erwachsenenwertung
Mit einer soliden Leistung zeigte sich Willi Krause (TC Delitzsch) auf dem M-Kurs. Während die Matadore aus Tschechien und Ungarn Schwierigkeiten hatten, den Kurs sauber zu halten, absolvierte Krause ihn ohne Probleme und konnte sich am Ende über die Silbermedaille freuen. Doppelten Grund zum Jubeln hatte auch Anika Hasse (TSC Filmstadt Babelsberg), die sich souverän ins Finale des Parallelkurses (Short Race) schwamm. Dort unterlag sie der ukrainischen Konkurrentin und erkämpfte sich ihre erste Silbermedaille.

Altmeister-Gold für Daniel Sonnekalb und Jan Zeggel


Freud und Leid lagen im Finale des Mannschaftswettbewerbes MTÜ nah beieinander. Das Team aus Kroatien startete als Erstes in den Wettbewerb und zeigte als Mannschaft eine gute Performance. Das deutsche Damenteam Anne Eisenberg, Lisa Dethloff (beide TSC Rostock), Theresa Köhn (SSV Freiburg) und Anika Hasse konnten nicht ihre volle Leistung zeigen und erreichten das Ziel schließlich mit sechs Metern Abweichung. Bis zum Ende des Wettkampfes musste das Team bangen und hatte eine Medaille schon abgeschrieben. Patzer und technische Fehler in den anderen Teams führten dazu, dass das deutsche Quartett am Ende Bronze ergatterte. Nach 40 Jahren geht die Goldmedaille wieder nach Kroatien, und die gesamte Szene des Orientierungstauchens freut sich mit. Silber schnappt sich das ungarische Team.Das Herrenteam verpasste einen Podestplatz nur knapp. Daniel Sonnekalb (TC Delitzsch) führte das Team mit Ben Winter, Jannik Buhr (beide TSC Rostock) und Willi Krause in einer fabelhaften Zeit direkt ins Zentrum und musste sich am Ende mit der „Holzmedaille“ zufriedengeben. Insgesamt zeigt sich das Team um Bundestrainer Hartmut Winkler mit den Ergebnissen der Europameisterschaft sehr zufrieden. Die Bilanz mit 3x Gold, 5x Silber und 1x Bronze ließ nahtlos an die vergangene EM 2018 anknüpfen.

Gold für die Jugend: Jannik Buhr und Lisa Dethloff im MONK-Wettbewerb


Unsere Autorin:
Anika Hasse
TSC Filmstadt Babelsberg
Pressesprecherin OT





Orientierungstauchen Ergebnisse 2018/19 Europameisterschaften 
Berlin/Brandenburg (25.08.-01.09.2019): 1x Gold, 2x Silber, 1x Bronze
MONK: Gold Daniel Sonnekalb, Jan Zeggel
M-Kurs: Silber Wilfried Krause 
Parallelkurs: Silber Anika Hasse
MTÜ Bronze Damen –Anika Hasse, Lisa Dethloff, Theresa Köhn, Anne Eisenberg
Jugendeuropameisterschaften
Berlin/Brandenburg (25.08.-01.09.2019): 2x Gold, 3x Silber, 
MONK (mixed): Gold Jannik Buhr & Lisa Dethloff, Sternkurs: Silber Jannik Buhr, Lisa Dethloff, 5-Punkte-Kurs: Gold Lisa Dethloff, M-Kurs: Silber Jannik Buhr
Europacups
Deutschland, Tschechien, Ungarn, Deutschland – Finale: noch offen:
Einzeldisziplinen incl. MONK: 4x Silber, 2x Bronze
Mannschaftstreffübung Clubwertung 1x Gold, 4x Silber, 2x Bronze
Gesamt-Europacup: noch offen


Orientierungstauchen
Die Offenen EM und JEM im Orientierungstauchen (die eigentlich WM und JWM werden sollten; Kasachstan liegt ja nicht in Europa) sahen 84 Starter*innen aus 10 Nationen am Störitzsee, unter denen leider die starken Orientierer aus Kasachstan letztlich sogar völlig fehlten, die nur zwei Tage vor Beginn der Wettkämpfe die Teilnahme absagen mussten. Diese begannen mit einem Super-Einstieg für das deutsche Team: Sowohl die Altmeister Daniel Sonnekalb und Jan Zeggel bei den Herren als auch das Mixed-Team der Jugend, Lisa Dethloff und Jannik Buhr, holten Gold beim MONK-Wettbewerb – die Herren zeitgleich mit dem Team aus der Ukraine. Jannik und Lisa trumpften auch bei den Einzeldisziplinen auf: Lisa fischte sich die Goldmedaille im 5-Punkte-Kurs aus dem See, beide gewannen jeweils Silber beim Sternkurs, und Jannik zudem noch beim M-Kurs. Die Sichtbedingungen waren nach zwei Jahren mit ‚Weitsicht‘ diesmal wieder etwas günstiger für unsere beiden Teams: je nach Sonnenstand relativ zum Kurs 1-2 Meter. Allerdings fehlte in der Hitzewelle Ende August die Herausforderung durch Windströmung, sodass die Kunst, suchen zu können, die bei unseren Orientierern stärker gepflegt wird als anderswo, die Ergebnisse nicht maßgebend beeinflusste. Ebenso wie am vorletzten Tag für Anika Hasse, zahlte sich auch für Wilfried Krause große Beharrlichkeit über Jahre hinweg endlich in Form von Edelmetall nun auch bei den Einzel-Wettbewerben aus: Beide gewannen Silber – Willi im M-Kurs und Anika beim Parallelkurs („Shortrace“). Insgesamt ist die Bilanz für das VDST-Team mit 3x Gold, 5x Silber und 1x Bronze sehr gut ausgefallen, obwohl es nach der Halbzeit teilweise nicht mehr ganz so gut lief. Am letzten Tag, bei der Mannschafts-Treffübung – der „Königsdisziplin“ im OT –, holten die Damen die in der Sammlung noch fehlende Bronzemedaille – und schrammten dabei mit etwas Glück an der ‚Holzmedaille‘ vorbei, obwohl eigentlich jede der anderen Metallfarben auch ‚drin‘ war. Die deutschen Herren hingegen, die sich leider mit dieser Platzierung zufriedengeben mussten, haben mit einer perfekten Ziel-Landung alles herausgeholt, was drin war, und können stolz sein auf ihren Platz 4. Hier fehlte das Quäntchen Glück, das „Pech für andere“ heißt. Die Ukrainer, Ungarn und Tschechen ließen jedoch nichts anbrennen; sie waren halt schneller und auch genau genug, um vor unseren Männern zu landen – die noch das ebenfalls sehr schnelle Team aus Russland hinter sich lassen konnten. 

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