ÖKO? LOGISCH

Die unberührte Natur Balis ist ein einzigartiges Erlebnis sowohl über wie auch unter Wasser



Es war Liebe auf den ersten Blick“ erzählt Doris Vierkötter und ihre Augen strahlen. Das war im Jahr 2002, als sie das erste Mal nach Bali gereist ist. Als Resortmanagerin blieb sie auf der indonesischen Insel ein Jahr, danach wollte sie mehr. Sie wollte einen Ort finden, der geeignet für die Erbauung eines eigenen Resorts schien und gleichzeitig auch für Unterwasserfotografen interessant ist: „Irgendwann habe ich diesen Ort gefunden“ lächelt sie und breitet die Arme aus, während sie im offenen Restaurant sitzt und in den Garten mit seinen Mango- und Papaya-Bäumen blickt. Ein stilvolles Versteck im Nord-Osten Balis nur ein paar Kilometer vom bekannten Städtchen Tulamben entfernt. Alles passt perfekt zusammen und obwohl es dicht bewachsen ist, ist die toll angelegte Außenanlage sehr gepflegt, nirgendwo auch nur ein Steinchen, welches nicht genau dort liegen sollte, wo es liegt. Noch vor 14 Jahren war der Untergrund, auf dem heute 15 Doppel- und ein Einzelbungalow stehen, eine Salzsaline. Beim Planen und Konstruieren hat Doris vor allem auf dem sorgsamen Umgang mit der Natur geachtet und vor allem große Erdbewegungen bewusst vermieden. „Die Natur hat über Jahrtausenden hinweg eine Landschaft geformt, die am besten an die Elemente angepasst ist. Ich wollte da nichts mehr verändern“ erzählt Doris von der Bebauung. Daher sind auch alle bestehenden Bäume in das Resort integriert und nur ganz wenige mussten aus platztechnischen Gründen entfernt werden. Der Faktor Umwelt ist generell ein großes Thema im Alam Batu Beach Bungalow Resort: Es werden keine Plastikflaschen oder Strohhalme verwendet und fallen somit auch nicht als Müll an. Die Gäste bekommen bei der Anreise Alu-Flaschen, die sie jederzeit wieder auffüllen auch mit nach Hause nehmen können. Septische Tanks wurden für die Duschen und Toiletten installiert. Es gibt Holzwattestäbchen und Shampoo in Keramikfläschchen in den Bädern. Für die Küche werden hauptsächlich lokale Produkte verwendet, um den Import zu vermeiden. Nur die Instant-Kaffeetütchen am Frühstücksbuffet passen nicht so recht dazu, aber vielleicht wird das ja bald noch mal geändert. Natürlich können die Gäste auch jederzeit einen Kaffee oder Cappuccino bestellen, bei dem natürlich weniger Müll anfällt.„Man sollte nicht das Gefühl haben, man kommt in ein Resort, man soll spüren, dass man zu Freunden kommt“ sagt Doris, während sie das weiße Fruchtfleisch aus der Kokosnuss schneidet. Die Gäste, die ihr gegenübersitzen lächeln und nicken alle, während sie ihre Drinks langsam und genüsslich aus den Glasstrohalmen – der Umwelt zuliebe – schlürfen. 

weitere Infos: alam-batu.com

Die komplette Reise wurde von Schöner-Tauchen finanziert

Unser Autor:
Tobias Friedrich
Reisejournalist und Werbefotograf










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