AUFTRIEB

Wing Jackets sind nur für Technische Taucher? Unsinn meint Hannelore Brandt und sagt warum:



Ein Wingjacket fürs „normale Sporttauchen“. Schicke Farben sind da nur ein Nebeneffekt, wenn auch ein erfreulicher. Wichtiger ist das Gesamtpaket: Ein großes Luftvolumen, das auch bei kleinen Konfektionsgrößen, beim Tauchen im Salzwasser oder mit dem Trocki und entsprechender Bleimenge ausreicht. Trotzdem bleibt eine schlanke Form. Die Damen-Jackets unterscheiden sich von denen für die Herren durch die Länge der Tragschale und daran angepasster Bauform des Blasenkörpers aus neuentwickeltem spritzgegossenem Monoprene und der Gurte. Damit sitzt das Jacket bei Herren und Damen gleichermaßen gut am Körper. Die Tragschale hat eine gute Polsterung, deren Oberfläche mit Grip ausgestattet ist. Damit wird das Verrutschen auf dem Rücken wesentlich gemindert. Die Schultergurte werden durch ein Drehgelenk vom Brust-Bauch-Bereich weggeführt, das vermittelt ein freies Gefühl beim Atmen.  Die Bleitaschen am Gurt und Trimmtaschen im Rücken haben genügend Fassungsvermögen und erlauben die optimale Gewichtsverteilung für ein gutes Trimming. Die Arretierung der Bleitaschen wurde von früheren Entwicklungen übernommen.  Nicht sehr üppig ist die Anzahl der D-Ringe. Für den Sporttaucher sind sie jedoch in der Regel ausreichend, und können außerdem mit einer Zusatzausrüstung erweitert werden. Weitere Zusatzausrüstungen, wie einrollbare Taschen, Messerbefestigung, Bungees für weitere Befestigungsmöglichkeiten, Bauchgurt ohne Bleitaschen sind im Programm. Das Jacket liegt im ersten Blick im gehobenen Preissegment, ist aber durchaus eine lohnende Anschaffung für eine langzeitige Nutzung mit angenehmer Beweglichkeit in unterschiedlichen Tauchsituationen.

Das getestete Jacket wurde uns leihweise zur Verfügung gestellt.

scubapro.com



Unsere Autorin:
Hannelore Brandt
BTSV-Präsidentin Baden

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