SPORT SCHAU

Tauchen, Kiten, Joggen, ja sogar Golfen. Im Breakers in der Soma Bay ist alles möglich. Die perfekte Sportstätte für die Weiterbildung


Die Orca Basis fährt natürlich die schönsten Plätze der Region mit ihren 
großen, komfortablen Schiffen an, wer aber etwas für seine Tauchfertigkeiten 
tun will, nutzt den Shuttleservice per Golfcart zum Hausriff. 


Steckbrief: Breakers
Wann: ganzjährig, beste Reisezeit März bis Dezember
Wo:  Soma Bay – Safaga/Ägypten 
Warum: weil das Hotel mit deutschsprachigen Sporttauchern gefüllt ist
Besonderheiten: die angeschlossene Orca Tauchbasis bietet das ganze Jahr über spezielle Tauchevents an. Über einen langen Steg bietet die Basis einen Direkteinstieg ins Rote Meer
Preis: 1 Woche HP, incl. Flug ab € 862,–

weitere Infos: Breakers
Orca Dive Clubs
AP-Diving



Mal ehrlich, du tarierst wie ein altes Waschweib“ kritisierte Volker Clausen beim Blick auf den Druckmesser des Diluent meines Rebreathers. Ehrlich, deshalb bin ich auch ins Breakers geflogen, um direkt am Ufer des Roten Meeres meine Fertigkeiten im Rebreathertauchen aufmöbeln zu lassen. Gebe es den Begriff nicht schon, dann würde ich The Breakers mit seiner riesigen Orca Basis als UWL bezeichnen. Denn genau das ist es für mich, eine Unterwasserlehranstalt. Mit seinen sieben Instruktoren ist Volker bestens bestückt um vom Anfängerkurs bis zum Tieftauch-Special alles anbieten zu können – egal mit welchem Tauchgerät, egal mit welcher Marke.

Und genau das ist das Unterscheidungsmerkmal des Breakers von den umliegenden nicht minder guten Hotels der Soma Bay. Im der Breakers Diving Lodge sind die Taucher zu Hause – alle Taucher. Nur hier können Tauchgänge am „Hausriff“ angeboten werden, nur die Orca Basis bietet Spezial-Events für Rebreathertaucher an, aber auch für Apnoisten. So überschneidet sich mein Rebreather Auffrischungskurs mit dem Freitauch-Event von Nik Linder, allen bekannt als der sympathische Mares-Freitaucher der allen Tauchern, egal welcher Brevetcoleur die Feinheiten beim atemlosen Tauchen beibringt. Und glaubt es mir, das ist echtes Sporttauchen. Womit wir auf den nächsten Unterschied des Breakers zu den anderen Hotels kommen: hier sind die Sportler daheim. Coole Gestalten, die dich mit den unterschiedlichsten Fingerübungen der rechten Hand begrüßen. Hang loose darf man dabei ganz wörtlich nehmen. „Bei uns sind die Taucher daheim, aber auch die Kite-Surfer, von Anfang an“ erklärt General Manager Stefan Reichl den Umstand, dass man im Breakers vorwiegend auf ein junges und sportliches Klientel trifft. „Natürlich fühlen sich bei uns auch Familien wohl, was erstens daran liegt, dass wir als einzige „Tauchen am Hausriff“ anbieten und damit die langen Ausfahrten entfallen und zweitens sich die Daheimgebliebenen auch in unserer Poollandschaft mit  Kinderbecken die Zeit vertreiben können“. Na gut, dann sind es halt junge Familien. Trotzdem überwiegt der Eindruck, es im Breakers mit einem sportiven  Singletreff zu tun zu haben. Was daran liegen mag, dass ich mich zu den Apnoisten gesellt habe und gespannt Nik’s Trainingstipps zum minimalen Sauerstoffverbrauch lausche. „Vergiss es, höre ich Volker aus dem Hintergrund. Das ist dein geringstes Problem aber du… . “ „Ich weiß, unterbreche ich ihn, „… tarierst wie ein altes Waschweib.“ 





Unser Autor:
Dietmar Fuchs
Taucheinsteiger mit 40 Jahren Erfahrung





Die komplette Reise wurde  selbst organisiert und bezahlt. Die Transfers, Tauchgänge und das Rebreathertraining hat Volker Clausen übernommen.

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