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Der neue Garmin Tauchcomputer Descent G1 Solar lädt seinen integrierten Akku über ein Solarpanel. Was kann der Tauchbegleiter noch?


Schlank und leicht kommt er daher, der neue Kleine aus dem Hause Garmin. Connected ist er sofort mit der zugehörigen Garmin Dive App. Und hier findet auch die komfortable Auswertung der Daten statt. Neben den umfangreichen Tauchdaten und der GPS-Navigation hilft der Kleine besonders beim Sport. Schwimmen, Laufen, Rudern, Wandern – alles lässt sich tracken und gleichzeitig immer die Herzfrequenz im Auge behalten. Doch was hat sich verändert im Vergleich zu seinen beiden Vorgängern, deren guter Ruf kaum noch zu übertrumpfen ist? Man setzt beim G1 nicht mehr auf das große, farbige Display, sondern auf ein monochromes, zweigeteiltes Display mit 176 x 176 Pixeln. Das macht ihn einerseits schlanker und leichter, andererseits verlängert dies die Akkulaufzeit. Bis zu 25 Stunden im Tauchmodus, 21 Tagen im Smartwatch-Modus und 26 Stunden im GPS-Modus kannst du länger im Wasser bleiben. Und sollte mal gerade keine USB-Buchse in der Nähe sein, lädt sich der Kleine durch sein Solarpanel einfach selbst. Der Ladezustand wird je nach Betriebsmodus in Stunden für den aktuellen Modus angezeigt. Das ist ziemlich praktisch. Mit der Reduktion des Displays hat sich auch der Preis verringert. Weniger als die Hälfte müssen Taucher im Vergleich zu den zwei großen Brüdermodellen berappen. Ältere Augen werden die kleine Schrift und Zahlendarstellung bemängeln. Sportliche Taucher werden das geringe Gewicht zu schätzen wissen. Schick ist er durch sein schiefergraues Auftreten ebenso. Wer also sportlich aktiv ist und wem die Fische schon bunt genug sind, dem wird der neue Garmin gut gefallen.
Timo Dersch

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