WORLD GAMES

Die World Games, ein internationales Sportevent, welches im Jahr nach den olympischen Sommerspielen stattfindet, werden vom 7.- 17. Juli 2022 in Birmingham ausgetragen.



Das deutsche Finswimming-Team hat seit 2001 von jedem Event mindestens eine Medaille mit nach Hause gebracht. Erfolgreichster Athlet mit zwei Gold-, einer Silber- und einer Bronzemedaille ist der Wahlleipziger Max Lauschus vom TSC Rostock. Über 200 und 400 Meter Finswimming dominierte er über viele Jahre die nationale und internationale Konkurrenz. Mit Weltrekordhalter Max Poschart, Europarekordhalterin Johanna Schikora, den national und international erfolgreichen Athleten Michèle Rütze, Elena Poschart, Malte Striegler, Robert Golenia, Justus Mörstedt und Youngster Nadja Barthel schickt der VDST ein junges und starkes Team nach Birmingham. Sie werden um Rekorde und natürlich Medaillen kämpfen und Ihre Chancen stehen gut.


Nadja Barthel
Finswimmerin im World Games Team

Max Poschart sprach mit Nadja Barthel über ihre Qualifikation, ihre Erwartungen und Wünsche.

Max Poschart: Was bedeuten die World Games für dich?
Nadja Barthel: Mit der Qualifikation und somit einem Start bei den World Games geht für mich ein großer Traum in Erfüllung. Ich werde sehr viele neue Erfahrungen und Eindrücke sammeln, da ich noch nie bei einem so großen internationalen Wettkampf im Erwachsenenbereich gestartet bin. Und dann auch noch in den USA, was bei uns Finswimmern nur äußerst selten der Fall ist. 

Max: Was ist das Besondere daran?
Nadja:
  Die World Games finden nur alle vier Jahre statt und stellen somit ein besonderes Highlight da. In den Disziplinen 4 x100 m FS und 4 x 50 m FS werden wir gegen die derzeit sieben schnellsten Nationen starten. Ich freue mich auch besonders, andere Sportarten und Athleten kennenzulernen. Für mich sind die WG eine Art „Olympische Spiele“. Unvorstellbar, dass ich bei den letzten World Games 2017 noch als klassische Schwimmerin unterwegs war und diesen Sommer auf dem Startblock in Birmingham stehen werde. 

Max: Hast du zum Beginn der Saison dir einen Start bei den World Games ausmalen können?
Nadja:
Zum Saisonbeginn hätte ich mir nicht vorstellen können, dass ich im Juli 2022 zu den World Games fliegen werde. Als eine der schnellsten Frauen über 100 m FS habe ich mit einem Start erst geliebäugelt, als mir klar wurde, dass das konkurrenzfähigste Quartett an den Start gehen soll. Der verlängerte Qualifikationszeitraum bis Ende März kam mir sehr gelegen und ich trainierte motiviert auf die beiden Weltcups hin. 

Max: Was erwartest du von den World Games?
Nadja:
  Eine gute Frage. Ich habe bis jetzt noch nicht wirklich realisiert, dass ich es in das Team geschafft habe. Ich wünsche mir für die Zeit ein starkes Team, welches sich gegenseitig unterstützt und einen super Wettkampf abliefert. Wir haben in diesem Jahr eine schnelle Frauen-Staffel, mit der wir weit kommen können. In beiden Staffeln schaue ich auf die deutschen Rekorde. Ich persönlich werde mein Bestes geben und hoffe, viele positive Erfahrungen sammeln zu können.

Max: Was bedeutete die Verschiebung der World Games für dich?
Nadja:
  Durch die Verschiebung der World Games von 2021 auf 2022 hatte ich ein Jahr mehr Zeit, mich in der Sportart weiterzuentwickeln. Das war für mich ein großer Vorteil. So konnte ich mich doch noch für die World Games anbieten. In der Saison 2020/2021 gab es coronabedingt nur sehr wenige Wettkämpfe und wir nutzten die Zeit hauptsächlich, um unsere Schwächen zu finden und wo möglich auszumerzen. So konnte ich zumindest im letzten Jahr bei den Jugendweltmeisterschaften in Lignano an den Start gehen, nachdem ich leider nicht bei den Erwachsenen dabei sein konnte.

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